Lista për nënshkrimin e peticionit

 
  Petition an den deutschen Bundestag  ("im word")  
 
 
Wir, die Unterzeichnenden, fordern:
 
1.   Die Anerkennung der von der Verwaltung der Vereinten Nationen (UNMIK) für die Bürger von Kosova ausgestellten Dokumente – insb. Reisedokumente – sowie Abschaffung der Praxis, die in der BRD lebenden kosovarischen Bürger aufzufordern, sich mit Reisepässen der Staatenunion Serbien und Montenegro auszustatten.
 
2.   Die Einrichtung einer offiziellen Vertretung von Kosova in der Bundesrepublik Deutschland.
 
3.   Dass Bürger von Kosova, die einen Einbürgerungsantrag in der Bundesrepublik gestellt haben, von der Pflicht zur Ausbürgerung aus der Staatenunion Serbien und Montenegro befreit werden.
 
4.   Die schnellere Ausstellung von Visa in der Deutschen Vertretung in Prishtina.

 

 
   
Begründung
 
In Anbetracht dieser Tatsachen führen wir aus:
 
Zu Punkt 1
- Kosova wird von den Vereinten Nationen (UNMIK) verwaltet.
- Nicht die Staatenunion Serbien und Montenegro, sondern die UNMIK ist die einzige Autorität, die für die Ausstattung der Bürger von Kosova mit Dokumenten – ganz gleich wo diese leben – zuständig ist.
- Für die Bürger von Kosova ist die Staatenunion Serbien und Montenegro ein fremder Staat.
- De facto übt die Staatengemeinschaft Serbien und Montenegro keine Staatsgewalt in Kosova aus.
 
Zu Punkt 2
- Die diplomatischen Vertretungen der Staatenunion Serbien und Montenegro sind für die Bürger von Kosova Vertretungen eines fremden Landes.
- Nicht die diplomatischen Vertretungen der Staatenunion Serbien und Montenegro, sondern nur die Vereinten Nationen (UNMIK) und die offiziellen Vertretungen von Kosova sind dazu berechtigt, die Rechte und Interessen der in Deutschland lebenden Bürger des Kosova zu vertreten.
 
Zu Punkt 3
- Die in Deutschland lebenden Bürger von Kosova werden mit erheblichen Schwierigkeiten während der Ausbürgerung aus der Staatenunion Serbien und Montenegro konfrontiert (nicht korrektes Verhalten der staatlichen Autoritäten; sehr hohe Entlassungsgebühren).
- Die Staatenunion verfügt keine Legitimität darüber, ein solches Entlassungsdokument auszustellen.
- Die jetzigen Strukturen der Staatenunion Serbien und Montenegro sind dieselben, die unter der Herrschaft von Milosevic menschliche Tragödien nicht nur in Kosova, sondern im gesamten Gebiet des ehemaligen Jugoslawien verursacht haben.
 
Zu Punkt 4
- Für unsere Familienmitglieder bestehen erhebliche Schwierigkeiten, ein Visum in der deutschen Vertretung in Prishtina zu erhalten (Wartezeiten bis zu acht Monaten bis zur Ausstellung). Dabei ist die unverzichtbare Rolle der Familie, vor allem bei Trauerakten oder Familienfesten zu berücksichtigen.
- Aufgrund der langen Wartezeiten zur Ausstellung von Visa haben sich illegale Strukturen gebildet, die Schmiergelder verlangen, um die Verfahren bzw. Wartezeiten zu verkürzen.
 
Wir sind überzeugt,
- dass nur die Vereinten Nationen (UNMIK) und die Institutionen von Kosova die Interessen ihrer Bürger  
  vertreten können, ganz gleich wo sie leben.
- dass unsere Forderungen vernünftig und rechtens sind. Deshalb machen wir laut Artikel 17 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland von unserem Recht auf Petition gebrauch und hoffen auf die Erfüllung unserer Forderungen, sodass von weiteren rechtlichen Schritten vorerst abgesehen werden kann.

 

Hochachtungsvoll                Die Unterzeichnenden der Petition